Oberösterreicherinnen retten Leben in Uganda

Christine Widmann aus Linz und Hemma Hamann aus Reichraming beim Abflug nach Uganda
Christine Widmann aus Linz und Hemma Hamann aus Reichraming beim Abflug nach UgandaBild: Rotes Kreuz
Sauberes Wasser für zehntausende Flüchtlinge: Dafür wollen zwei Oberösterreicherinnen sorgen – und Menschen in Uganda so das Leben retten.
Hungersnot und Bürgerkrieg herrschen im Südsudan und zwingen dort die Menschen zur Flucht: An die 800.000 Menschen haben ihre Heimat bereits verlassen, um im Nachbarstaat Uganda ein neues Leben zu beginnen. Die Flüchtlingslager sind voll, täglich kommen bis zu 5000 Menschen an.

Um die Flüchtlinge mit überlebenswichtigem Trinkwasser zu versorgen, baute das Österreichische Rote Kreuz mit Kollegen aus Schweden und Deutschland eine Anlage zur Trinkwasseraufbereitung am Ufer des Weißen Nils. Christine Widmann aus Linz und Hemma Hamann aus Reichraming (Bez. Steyr-Land) flogen dort jetzt hin, um rund sechs Wochen an diesem Projekt mitzuarbeiten.

„Die Aufgabe unseres Teams wird sein, das Projekt fertigzustellen und die Anlage dann dem Roten Kreuz in Uganda zur Verfügung zu stellen", erklärt Widmann den Einsatz im Rhino Camp, das im Norden von Uganda liegt. Das Wasser aus dem Fluss wird zu sauberem Trinkwasser aufbereitet und dann per Lkw in die Flüchtlingslager gebracht.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Täglich werden so rund 700.000 Liter Trinkwasser produziert. Für Widmann ist es der erste Einsatz dieser Art, ihre Kollegin Hamann war schon mehrmals bei Auslandseinsätzen des Roten Kreuzes dabei.

Übrigens: Wer die Arbeit des Roten Kreuzes unterstützen will, kann das per Spende tun.

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