Obst war im Juni um 7,6 Prozent teurer

Das richtige Obst konsumieren - statt fructosehaltigen Obstsorten wie Weintrauben oder Bananen lieber Beeren und Kiwis
Das richtige Obst konsumieren - statt fructosehaltigen Obstsorten wie Weintrauben oder Bananen lieber Beeren und Kiwis(Bild: iStock)
Die Teuerungsrate in Österreich ist im Juni auf 1,1 Prozent gestiegen. Vor allem Lebensmittel wurden spürbar teurer, mitunter um über drei Prozent. 

Die Preisentwicklung für diverse Güter entwickelte sich auch im Juni unterschiedlich. Sprit etwa wirkte auch im Juni noch preisgedämpft. Im Jahresabstand verbilligte sich der Treibstoff um 18, 2 Prozent. Kompensiert wurden diese Verbilligungen an anderer Stelle, z.B. durch Teuerungen fürs Wohnen. Das geht aus einer von der Statistik Austria veröffentlichten Analyse hervor. 

Die Preise für Energie, Wasser und Wohnungen stiegen innerhalb der Jahresfrist durchschnittlich um 2,3 Prozent. Alleine die Mieten legten im Schnitt um ganze 3,7 Prozent zu. Auch bei der Instandhaltung von Wohnungen kam eine durchschnittliche Teuerung von drei Prozent hinzu. Der Strom wurde gar um 5,5 Prozent teurer. Anders sieht bei der Haushaltsenergie aus, diese sank dank des günstigeren Heizöls um 0,5 Prozent. 

Nahrungsmittel teurer

Nahrungsmittel und antialkoholische Getränke waren im Juni im Schnitt um 2,9 Prozent teurer als im Jahr zuvor. Fleisch war um satte sechs Prozent teurer. Für Milch, Käse und Eier mussten Herr und Frau Österreicher im Juni ebenfalls drei Prozent mehr berappen. Das ist aber fast nichts im Vergleich zur Teuerungsrate beim Obst, denn diese war um 7,6 spürbar teurer als noch im Juni 2019. 

Im Monatsabstand erhöhte sich das Preisniveau in Österreich um 0,6 Prozent, hauptverantwortlich dafür die gestiegenen Preise im Lebensmittelbereich. Gleich um ganze 21,4 Prozent wurden übrigens auch Übernachtungen im Ausland teurer. Für den Vergleich des Bereichs der Euro-Zone wurde ein Harmonisierter Verbraucherpreisindex ermittelt. Dieser Wert lag im Juni für Österreich bei +1,1 Prozent. Im Mai waren es dazu im Vergleich nur 0,6 Prozent. Berechnet wird jedes Mal der Vergleich zum jeweiligen Monat des Vorjahres. 

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