Ein seit elf Jahren tätiger Schulwart einer Mittelschule im Bezirk Krems-Land soll laut "NÖN" "mit einigen Schülern regen Chat-Verkehr und Snapchat-Kontakte" gehabt haben. Der Inhalt: auch obszöne Nachrichten, Eltern sollen sich schließlich an die Schulleitung gewandt haben – so kam der Fall ins Rollen.
Der Obmann der Mittelschulgemeinde bestätigte gegenüber den "NÖN": "Es ist korrekt, dass wir Maßnahmen setzen mussten. In einem solchen Fall ist die Vorgehensweise auch ganz eindeutig geregelt." Auch die Ermittlungen der Exekutive würden bereits laufen.
Dabei wolle der Obmann "nicht vorverurteilen. Er war beliebt und wahrscheinlich einer der besten Mitarbeiter, die wir je hatten. Nichtsdestotrotz waren die Schritte, die wir im Sinne und zum Schutz unserer Schüler und des Schulstandortes setzen mussten, ganz klar."
Der Schulwart wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe freigestellt – es gilt die Unschuldsvermutung.
Betroffene Schüler sollen individuelle Unterstützung erhalten – so sei das "Kidsnest Kinderschutzzentrum" eingeschaltet worden.