Laut den ÖBB läuft derzeit eine Machbarkeitsstudie. Der Schnellbahnring ist eine Forderung der NEOS aus dem Wahlkampf 2020 und ist auch im Koalitionspakt zwischen SPÖ und NEOS verankert.
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Wie der "ORF" berichtet, soll der neue S-Bahn-Ring über den Wiener Hauptbahnhof, Wien-Simmering und die Donauuferbahn errichtet werden. So soll die Verbindung in Außenbezirke gestärkt und das Verkehrsnetz in der Innenstadt entlastet werden.
Wie die ÖBB gegenüber dem "ORF" bestätigen, läuft derzeit eine Machbarkeitsstudie. Außerdem werden gerade in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und externen Experten auch Angebotskonzepte geprüft.
Diese sollen feststellen, wie viele Fahrgäste man auf den neuen Verbindungen erwarten kann und wie sich die Verbindungen auf das Gesamtnetz auswirken. Auch die Kosten-Nutzen-Relation wird derzeit untersucht. Konkrete Pläne gibt es derzeit noch nicht.
Bevor man den S-Bahn-Ring überhaupt umsetzen kann, müssten davor ohnehin noch andere Projekte Vorrang haben, um den Ring überhaupt zu ermöglichen, so die ÖBB gegenüber dem "ORF". Zu diesen Projekte zählen laut den Bundesbahnen etwa die Attraktivierung der Verbindung zwischen Wien-Hütteldorf und Wien-Meidling, die Qualitätssicherung der S-Bahn-Strecke zwischen Wien-Meidling und Wien-Floridsdorf und auch das Vorhaben des viergleisigen Ausbaus der Südstrecke zwischen Wien-Meidling und Mödling in Niederösterreich.