ÖBB verloren wegen Corona fast 40 Prozent der Fahrgäste

Der Personenverkehr brach während der Pandemie stark ein.
Der Personenverkehr brach während der Pandemie stark ein.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Massiver Einbruch bei den ÖBB: Während der Corona-Pandemie ging die Zahl der Passagiere um 39 Prozent zurück.

Die Corona-Krise hat auch den Bahn-Verkehr stark getroffen. Die Auslastung auf Kilometer gerechnet brach auf Jahressicht um fast die Hälfte ein. "Das zweite Quartal war das schlimmste", erklärte Maria-Theresia Röhsler, Geschäftsführerin der Schienen-Control GmbH, am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Die Anzahl der Bahn-Reisenden ging um 39,2 Prozent auf 192,2 Millionen zurück, bei den ÖBB sank die Zahl der Fahrgäste im Jahr 2020 um 39 Prozent (insgesamt 162,8 Millionen Fahrgäste), bei den Privaten war der Einbruch mit fast 40 Prozent noch schlimmer.

Weniger Verspätungen

"Ein positives hat's aber", so Röhsler, "durch die geringere Anzahl an Zügen im Streckennetz war die Pünktlichkeit der Züge mit 97,2 Prozent deutlich höher als 2019 mit 95,2 Prozent." Im Nahverkehr betrug die Pünktlichkeit sogar 97,5 Prozent (2019: 95,7 Prozent).

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