Zug-Unglück

ÖFB-Boss würdigt toten Manninger: "Unvergesslich"

Ganz große Trauer im österreichischen Fußball. Der ehemalige ÖFB-Teamtormann Alexander Manninger ist bei einem Unfall verstorben.
Sport Heute
16.04.2026, 15:53
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Manninger ist am Donnerstagnachmittag bei dem Zusammenstoß einer Zuggarnitur der Salzburger Lokalbahn mit einem Auto in Nußdorf am Haunsberg ums Leben gekommen. Laut Polizeiangaben habe das Auto des ehemaligen Teamtormanns einen Bahnübergang überquert, sei danach vom Triebwagen der Zuggarnitur erfasst worden.

Der Salzburger sei beim Eintreffen der Rettungskräfte von Ersthelfern bereits befreit worden. Die Reanimationen blieben danach erfolglos. Manninger verstarb noch an der Unfallstelle. Der Ex-Fußballer wurde 48 Jahre alt. Der einstige Top-Tormann war alleine im Auto unterwegs gewesen. In der Zuggarnitur wurde niemand verletzt.

Austria Salzburg, der Ex-Verein des ehemaligen ÖFB-Teamspielers, verkündete Manningers Ableben in sozialen Netzwerken. "Mit großer Bestürzung haben wir vom tragischen Unfall in Nußdorf erfahren, bei dem Alexander Manninger sein Leben verloren hat. Alexander war von 1984 bis 1996 nicht nur ein Teil der Austria-Familie, sondern vor allem ein Mensch, der Spuren hinterlassen hat – auf und neben dem Platz", schrieb der neu gegründete Traditionsverein. "In diesen schweren Stunden gilt unser tief empfundenes Mitgefühl seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahegestanden sind.", ergänzte der Bundesligist. Und schloss den Post mit "Ruhe in Frieden".

Auch ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel würdigte den Verstorbenen. "Alexander Manninger war auf und neben dem Platz ein herausragender Botschafter des österreichischen Fußballs. Mit seiner internationalen Karriere hat er Maßstäbe gesetzt und viele junge Torhüter inspiriert und geprägt", erklärte der ÖFB-Sport-Boss und ergänzte: "Seine Leistungen verdienen höchsten Respekt und werden unvergessen bleiben."

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