ÖFB-Cup: Salzburg peilt 13. Titel in sieben Jahren an

Red Bull Salzburg will die Trophäensammlung erweitern.
Red Bull Salzburg will die Trophäensammlung erweitern.Gepa
Showdown im ÖFB-Cup. Am Samstagabend duellieren sich Red Bull Salzburg und der LASK im Endspiel um den ersten Titel der Saison. 

Für die Bullen geht es im Klagenfurter Wörthersee-Stadion darum, die beeindruckende Titel-Serie fortzusetzen. Seit 2014 holten die Mozartstädter 13 der möglichen 14 Titel, wurden sieben Mal Meister und sechs Mal Cupsieger. Einzig Sturm Graz konnte die Salzburger Dominanz 2018 durchbrechen. 

LASK fühlt sich in Außenseiterrolle pudelwohl

Nun möchten die Oberösterreicher den Titel-Lauf Salzburgs stoppen. Dass sie es allerdings mit einem übermächtigen Gegner zu tun bekommen, ist Coach Dominik Thalhammer jedenfalls augenscheinlich. "Die Ausgangsposition ist ganz klar: Salzburg ist der Favorit, wir sind der Außenseiter. Salzburg hat viel mehr zu verlieren", so der Linzer Trainer.  

Das zeigt auch ein Blick auf die Statistik: In den letzten sechs Begegnungen hieß der Sieger jeweils Salzburg. Darüber hinaus sind die Stahlstädter in der heimischen Meisterschaft seit vier Spielen sieglos, rutschten deshalb auf den vierten Platz ab. 

Salzburg als Bundesliga-Schreck

In Salzburg rückte das Endspiel zuletzt allerdings etwas in den Hintergrund. Stattdessen wurde über den Wechsel von Coach Jesse Marsch nach Leipzig berichtet. Dem US-Amerikaner wird Liefering-Coach Matthias Jaissle auf der Salzburger Betreuerbank folgen. Marsch möchte sich jedenfalls mit dem zweiten Double in Serie verabschieden. "Egal, ob es mein letztes Jahr ist oder nicht: ein Finale ist immer besonders", zeigte sich der 47-Jährige kämpferisch. 

Salzburgs Weg ins Endspiel war jedenfalls steinig. Mit St. Pölten (3:0), Rapid (6:2), Austria (2:0) und Sturm (4:0) haben die Mozartstädter gleich vier Bundesliga-Rivalen aus dem Weg geräumt, während es der LASK erst im Halbfinale mit Wolfsberg zu tun bekan, sich mit 1:0 nach Verlängerung durchsetzte. 

Erster Cupsieg seit 56 Jahren?

Für die Linzer wäre es jedenfalls der erste Titel seit 1965. Danach hatten die Stahlstädter drei Mal im Endspiel den Kürzeren gezogen. "Dann lohnt es sich ja", hatte Bremen-Leihgabe Johannes Eggestein geschmunzelt. "Ich glaube, dass wir das Potenzial und die Werkzeuge haben, um für Salzburg eine Bedrohung zu sein", meinte Thalhammer. 

Deshalb ist auch Marsch alarmiert. Das 1:1 am Sonntag in Tirol war ein Warnschuss zur richtigen Zeit. "Wenn wir nur einen Tick weniger machen, bekommen wir Probleme", so der US-Amerikaner. Probleme, die die Linzer mit ihrem pfeilschnellen Umschaltspiel ausnützen könnten. Einem Pokal-Schlager steht also nichts im Weg. 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
ÖFBFC Red Bull SalzburgLASK Linz

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen