Am kommenden Sonntag startet die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Das Turnier ist hochumstritten, die FIFA steht seit der Vergabe an den Wüstenstaat im Kreuzfeuer der Kritik. ÖFB-Goalie Pavao Pervan durfte sich während seiner Zeit beim LASK selbst ein Bild vom Leben im Golfstaat machen.
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Der Linzer Bundesligist fixierte 2014 eine Kooperation mit der katarischen Aspire Academy. Die größten Talente des Landes sollten in Oberösterreich Spielpraxis sammeln. Unter ihnen war damals auch die katarische WM-Hoffnung Almoez Ali. Der heute 26-Jährige konnte bei den Athletikern allerdings kaum Fuß fassen, verließ den Klub nach einer halben Saison Richtung Spanien.
Ali bewahrte Pervan beim Wintertrainingslager der Linzer in Doha vor einer harten Strafe. "Kurz vor Trainingsbeginn musste ich auf einmal dringend aufs Klo", berichtet der heutige Wolfsburg-Profi gegenüber "SPOX" und "GOAL".
"Weil es in der Nähe aber keines gab, bin ich in eine Ecke neben dem Platz gegangen. Ich hatte mir schon die Hose runtergezogen, da kam Almoez hergelaufen und schrie: 'No, my friend, don't do this, don't do this! Wenn du das hier machst, kriegst du Peitschenschläge und wirst des Landes verwiesen.' Sofort war es gar nicht mehr dringend und meine Hose wieder oben", fährt der 35-Jährige fort.