ÖFB-Legionär Ilsanker hat neuen Klub gefunden

Stefan Ilsanker verlässt Frankfurt und wechselt nach Italien.
Stefan Ilsanker verlässt Frankfurt und wechselt nach Italien.Twitter
Stefan Ilsanker verlässt Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt. Er schließt sich dem italienischen Serie-A-Absteiger Genoa CFC an.

Der Vertrag des 33-Jährigen beim deutschen Bundesliga-Klub wurde nicht verlängert. Nun wird bekannt, dass Ilsanker sich zur neuen Saison dem Serie-B-Klub Genoa CFC anschließt. Er unterzeichnet einen Vertrag für zwei Jahre, soll bei den Italienern eine Schlüsselrolle einnehmen. 

Der Ex-Salzburg-Profi wagt somit nach sieben Jahren in Deutschland, den Schritt nach Italien. Ilsanker zeigt sich erleichtert, dass der Transfer zustande kam: "Schlussendlich haben die guten Gespräche mit Trainer Alexander Blessin und Sportdirektor Johannes Spors den Ausschlag gegeben für Genoa. Der Klub will den sofortigen Wiederaufstieg und ich möchte helfen, dass dieser Traditionsverein wieder erfolgreichen Fußball in der Serie A spielt. Ich freue mich sehr auf die sportliche Herausforderung und ein neues Land mit einer neuen Kultur kennenzulernen."

Laut seinem Berater Frank Schreier soll der 33-Jährige auch andere interessante Angebote aus der Deutschen Bundesliga und dem Arabischen Raum gehabt haben. Das Projekt in Genoa hat Ilsanker am meisten überzeugt. "Nun kommt mit Genoa CFC aber eine neue Aufgabe auf Stefan zu, wo er als Führungsspieler und verlängerter Arm des Trainers den Klub zurück an die Spitze eines fußballverrückten Landes bringen soll", erklärt sein Berater.

Schwieriger Stand in Frankfurt

Bei den Frankfurtern kam Ilsanker in der vergangenen Saison kaum zum Zug, kam lediglich auf zwölf Einsätze in der Liga. Zumeist pendelte der ÖFB-Legionär zwischen der Ersatzbank und der Tribüne. Insgesamt kann der Abräumer auf 130 Einsätze im deutschen Oberhaus zurückblicken.

Auch seinen Kader-Platz im österreichischen Nationalteam musste der Salzburger aufgeben. Während Ex-Team-Trainer Franco Foda auf die Dienste des Mittelfeldspielers setzte, fand er unter dem neuen Chef-Coach Ralf Rangnick keine Berücksichtigung für die Nations-League-Spiele. 

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