ÖFB-Star vor EM-Auftakt: "Euphorie geringer als 2016"

Christoph Baumgartner
Christoph Baumgartnergepa
Anpfiff für Österreich! Heute startet das ÖFB-Team in Bukarest gegen Nordmazedonien in die EM. Wie ist die Stimmung vor dem ersten Match?

Um 18 Uhr startet die Truppe von Teamchef Franco Foda in Bukarest in die Endrunde. Doch vom großen Hype merkt man im Nationalteam nichts, wie Christoph Baumgartner erzählt: "Durch die jüngsten Ergebnisse und die Klatsche gegen Dänemark ist die Euphorie um einiges geringer als 2016. Es muss nicht zwingend ein Nachteil sein, vielleicht erwartet man jetzt nicht so viel von uns."

Die geringere Euphorie muss kein Nachteil sein, wie er glaubt: "2016 hat man nur davon gesprochen, ob man sogar das Halbfinale schafft - und am Ende haben wir die Gruppenphase nicht überstanden. Wir haben jetzt durchaus die Qualität, die Gruppe zu überstehen. Wenn wir gut ins Turnier starten, ist sehr viel möglich. Dann stehen K.o.-Spiele an und da weiß jeder, dass in einem Spiel sehr viel möglich ist. Ich selbst traue uns absolut zu, dass wir die Gruppe erstmalig überstehen, was unser ganz großes Ziel ist."

Vor Gegner Nordmazedonien zeigt Baumgartner Respekt. Trotzdem liegt die Favoritenrolle seiner Meinung nach bei Österreich: "Ich bin davon überzeugt, dass wir am Ende die bessere Mannschaft sind. Wenn wir auf 100 Prozent kommen, dann werden wir das Spiel für uns entscheiden."

Und wer sind die großen Favoriten für den Deutschland-Legionär? "Frankreich muss man ganz oben hinstellen, aber wie immer auch die Deutschen. Auch wenn die Euphorie durch die jüngsten Ergebnisse ein bisschen weg ist. Aber jeder kennt Deutschland und jeder weiß, wie sie sich innerhalb eines Turniers entwickeln können. Deshalb muss man Deutschland immer auf dem Zettel haben."

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