Ein Kopfball von Gernot Trauner, ein platzierter Schuss von Adrian Grbic und das Debüt-Tor für Philipp Wiesinger - viel mehr ist in Luxemburg auch nicht passiert. Die wild zusammengewürfelte B-Elf von Franco Foda holte einen 3:0-Sieg, mehr aber auch nicht. Das sagen die Akteure in Rot-Weiß-Rot.
Teamchef Franco Foda hat sich mehr erwartet: "Die Ansprache in der Halbzeit war sehr intensiv. Wir haben keine Räume gefunden, weil wir kein Tempo im Passpiel geliefert haben. Einige Spieler haben nicht das gezeigt, was ich wollte. Erst in der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht und verdient gewonnen."
Gernot Trauner (LASK) erlöste das ÖFB-Team mit seinem ersten Tor im zweiten Länderspiel: "Ich kann es noch nicht wirklich realisieren, ich bin wirklich froh über die Einsatzzeit und bin sehr froh die Mannschaft in Führung gebracht zu haben. Wir haben Luxemburg zu sehr in die Beine gespielt, aber je länger das Spiel gedauert hat, desto mehr haben wir sie geknackt."
Adrian Grbic (Lorient) traf im fünften Länderspiel zum zweiten Mal für Rot-Weiß-Rot: "Wenn ich zum Einsatz komme, dann will ich mich bestmöglich präsentieren. Wir haben verdient gewonnen, es hätte aber höher ausgehen müssen. Man muss einfach immer 100 Prozent dranbleiben."
Für Philipp Wiesinger (LASK) ging mit seinem Tor beim Debüt ein Traum in Erfüllung: "Oft geht's sehr schnell im Leben, vor zwei Tagen bin ich noch auf der Couch gesessen und habe Playstation gespielt. Wir haben sehr verdient gewonnen!"
Christopher Trimmel (Union Berlin) war der Routiner im Team und der Mann für die Standards: "Wir haben die ruhenden Bälle ein bisschen trainiert, das 1:0 war eine perfekt Aktion. Wir haben in der Halbzeit angesprochen, dass wir zu langsam waren."