Um 18 Uhr treffen Georgien und Nordmazedonien aufeinander. Der Sieger qualifiziert sich erstmals für eine Fußball-Großveranstaltung, wird als dritter Österreich-Gegner neben der Ukraine und den Niederlanden in die Gruppe C einziehen. Und am 13. Juni der rot-weiß-rote Auftaktgegner sein, sollte der Spielplan nicht doch noch geändert werden.
Die Georgier werden jedenfalls als leichter Favorit gehandelt, auch wenn beide Nations-League-Aufeinandertreffen zuletzt mit einem 1:1-Remis endeten. Die Hoffnungen ruhen jedenfalls auf Ex-Rapidler Giorgi Kvilitaia. Sturm-Spielmacher Otar Kiteishvili fehlt noch mit einem Muskelbündelriss. Im Halbfinale warfen die Georgier Weißrussland (1:0) aus dem EM-Rennen.
Nordmazedonien baut auf den 37-jährigen Routinier Goran Pandev und den 21-jährigen Shootingstar Eljif Elmas. Die beiden Italien-Legionäre hatten nach dem vergangenen Wochenende fluchtartig in Privatjets Italien verlassen, um einem möglichen zweiten Lockdown zu entgehen. Nordmazedonien hatte sich im Halbfinale mit 2:1 gegen den Kosovo durchgesetzt.
In den Partien Ungarn gegen Island, Nordirland gegen die Slowakei und Serbien gegen Schottland werden die letzten drei EM-Tickets ausgespielt. Erstmals hat die UEFA Startplätze für die Kontinentalmeisterschaft über die neu eingeführt Nations League vergeben. Die Play-off-Spiele hätten eigentlich schon im März ausgetragen werden sollen, waren aufgrund der Corona-Pandemie erst auf Juni und schließlich auf November verschoben worden.