"Das ist eine deutsche Bundesliga-Mannschaft", warnt Dänemark-Teamchef Kasper Hjulmand. Gemeint ist das ÖFB-Team mit seinen Legionären. Die beiden EM-Teilnehmer treffen 2021 im Kampf um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2022 in Katar aufeinander. Das ergab die Auslosung am Montag.
Österreich wurde in eine Gruppe mit Dänemark, Schottland, Israel, die Färöer und die Republik Moldau gelost. Auf den ersten Blick sind es lösbare Aufgaben für Teamchef Franco Foda und seine Truppe. Mit Dänemark und Schottland warten aber unangenehme Gegner. Israel stellte schon in der EM-Quali mit dem Hinspiel-Sieg unter Beweis, dass es kein Selbstläufer wird.
Für Hjulmand scheint der Gruppenfavorit mit Österreich festzustehen. Der Dänemark-Trainer spricht ebenfalls von einer "lösbaren Aufgabe", weiß aber: "Der österreichische Fußball hat viel Qualität. Sie haben ihre Nations-League-Gruppe gewonnen und eine wirklich starke Mannschaft." Der Coach lässt eine kleine Kampfansage folgen: "Wir haben eine starke Mannschaft und wollen alle unsere Gegner schlagen."
Österreich stellt im Moment 180 Deutschland-Legionäre. Auch bei den Top-Klubs der Bundesliga spielen ÖFB-Exporte teils tragende Rollen: David Alaba (FC Bayern), Marcel Sabitzer, Konrad Laimer (beide RB Leipzig), Martin Hinteregger (Frankfurt), Florian Grillitsch und Christoph Baumgartner (beide Hoffenheim), Valentino Lazaro, Stefan Lainer (beide Gladbach), Xaver Schlager, Pavao Pervan (beide Wolfsburg).
Der Modus: Die Gruppenersten qualifizieren sich direkt für die Endrunde. Für alle Gruppenzweiten gibt es noch die Chance, es wird aber etwas kompliziert. Die zehn Gruppenzweiten der EM Quali und die zwei besten Teams der Nations League treten im März 2022 in einem Play-off an. Diese zwölf Teams werden in drei Gruppen unterteilt. In jeder Gruppe gibt es zwei Halbfinalspiele und ein Finale. Die drei Gruppensieger fahren zur WM.