ÖGK-Kürzung – Wienerin muss Windeln 12 Stunden tragen

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Barbara Grünbichler ist 97 Jahre alt und leidet an Inkontinenz. Wie der ORF-"Bürgeranwalt" am Samstag berichtete, kürzte ihr die ÖGK die Windeln.

Als Tochter Edith Grünbichler wie gewohnt im neuen Quartal den Inkontinenzbedarf bestellen wollte, erfuhr sie, dass die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) ab sofort nur mehr rund die Hälfte des bisherigen Bedarfs finanziert. Der Grund: 2021 kontingentierte die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) die Zuteilung von Inkontinenzprodukten. Das führte zu massiven Einschränkungen bei den Betroffenen.

Barbara Grünbichler, eine 97-jährige Mindestpensionsbezieherin aus Wien, muss nun plötzlich 600 Euro mehr pro Jahr ausgeben – oder eine Windel zwölf Stunden tragen. Die Wiener Pflege- und Patientenanwältin Sigrid Pilz kritisierte die Einschränkungen und auch bei der Volksanwaltschaft sind zahlreiche Beschwerden eingegangen. Die ÖGK sicherte nun zu, sich jeden einzelnen Fall im Detail anzuschauen.

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Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK)ORF

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