Niederösterreich

Ölverlust, lose Kabel – Polizei stoppt Paketzusteller

Bei einer Schwerpunktkontrolle auf der S1 zog die Polizei jetzt den Klein-Lkw eines Paketzustellers aus dem Verkehr. Die Taferl sind jetzt weg.
Isabella Nittner
15.07.2022, 13:44
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Wer kennt sie nicht, die Klein-Lkws und Transporter der Paketzusteller unterschiedlichster Unternehmen? Einer davon musste seine Fahrt jetzt abbrechen. Der Grund: Die Polizei nahm dem Fahrer die Kennzeichen weg.

Was geschah?

Die Landesverkehrsabteilung der Polizei machte am Donnerstag eine Schwerpunktkontrolle auf der S1 in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha). Dabei hielten sie auch einen Paketzusteller, der in einem Klein-Lkw unterwegs war, auf.

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Gültiges Pickerl hatte der Wagen keines mehr, als sich die Spezialisten das Fahrzeug genauer ansahen, staunten sie nicht schlecht. Insgesamt 14 schwere Mängel wurden festgestellt. Der Motor verlor ziemlich viel Öl, der Keilriemen hatte sein Ablaufdatum ebenfalls längst überschritten. Außerdem hingen lose Kabel im Motorraum.

"Reparatur unmöglich"

"Zusätzlich war der 37-jährige Lenker bei sommerlichen Temperaturen ohne Klimaanlage unterwegs, da diese ebenfalls defekt war. Laut Lenker wisse die Firma über die technischen Mängel des Fahrzeuges Bescheid, aber eine Reparatur käme nicht in Frage", berichtet die Landespolizeidirektion NÖ.

Dem Klein-Lkw wurden die Taferl abgenommen, der Wagen musste stehen bleiben.

Und sonst so ...

Weitere "Schmankerl" der Schwerpunktkontrolle: Der Klein-Lkw eines Polen war noch schlimmer beisammen, eine richtige "Leiche", 41 schwere Mängel wurden festgestellt, die Polizei hatte einiges zu protokollieren. Darunter kaputte Bremsen, die Handbremse reagierte bei Betätigung überhaupt nicht mehr und der Rahmen des Fahrzeuges drohte zu brechen, weil er schon so porös war.

Auch ein rumänischer Autotransporter mit Anhänger, in dem neun Personen auf dem Weg Richtung Deutschland waren, wurde aus dem Verkehr gezogen. Er hatte defekte Bremsen und war überladen. "Die Kombination der vorherrschenden Mängel hätte im Ernstfall sehr gefährlich für die Insassen werden könne", heißt es seitens der Polizei.

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