"Natürlich haben wir bis zuletzt gehofft, dass die Spiele unter Zuschauerbeteiligung in Szene gehen. Aber die Entscheidung der japanischen Regierung ist zu 100 Prozent zu respektieren. Der Veranstalter muss diese Entscheidung auch verantworten", meint ÖOC-Präsident Karl Stoss.
Generalsekretär Peter Mennel sagt: "Wir sind in erster Linie erleichtert, dass die Spiele trotz der Pandemie ausgetragen werden können und unsere AthletInnen nicht um ihre Olympia-Chance gebracht werden. Die TV-Bilder werden mit Sicherheit spektakulär sein. Durch die Verlängerung des Ausnahmezustandes in Tokio und das nun ausgesprochene Zuschauerverbot für alle Wettkämpfe soll die Sicherheit unserer Olympia-TeilnehmerInnen garantiert werden. Deshalb ist die Entscheidung nachvollziehbar und letztlich auch zu unterstützen."
Diskus-Werfer Lukas Weißhaidinger nimmt die Entscheidung zur Kenntnis: "Ehrlich gesagt überrascht mich diese Nachricht nicht mehr. Die Verschiebung vor einem Jahr hat mich mehr getroffen. Da war ich ein paar Wochen orientierungslos."
"Ab morgen denke ich über Zuschauer keine Minute mehr nach. Das Thema ist für mich erledigt. Ich konzentriere mich auf die verbleibenden Trainingstage, will Ende Juli um den Sieg und die Medaillen mitkämpfen. Dieses Ziel hat für mich Vorrang", so Weißhaidinger weiter.