Wetter

Österreich versinkt nach Weihnachten im Schnee

In den nächsten Tagen darf sich Österreich über viel Schnee freuen. In Teilen des Landes sind in wenigen Stunden sogar große Neuschneemengen möglich.
26.12.2020, 07:51

Am Wochenende stellt sich unter Zwischenhocheinfluss sonniges und kaltes Winterwetter ein. Im Laufe des Sonntags etabliert sich jedoch über den Britischen Inseln ein kräftiges und umfangreiches Tief. An dessen Vorderseite gerät Österreich in der Nacht auf Montag in einen stürmische Südströmung, am Montag selbst kündigt sich im Südwesten ergiebiger Schneefall an, während von Westen her der Südföhn zu Ende geht.

Am Stefanitag halten sich im Norden und Nordosten dichte Wolken, vom Rofan bis zum Wienerwald fallen am Vormittag noch ein paar Schneeflocken. Meist setzt sich aber trockenes, besonders inneralpin sowie im Südosten auch sonniges Wetter durch. Der anfangs im Osten und in den Nordföhntälern lebhafte Nordwind flaut am Nachmittag ab.

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Der Sonntag startet mit teils strengem Frost, aber verbreitet sonnig. Tagsüber ziehen sowohl im Westen , als später auch im Osten Wolken auf. Am Nachmittag wird es in den Nordalpen zunehmend föhnig, im östlichen Flachland weht lebhafter bis kräftiger, kalter Südostwind. Mit dem Föhn wird es im Westen milder, inneralpin und speziell in Osttirol sowie in Oberkärnten bleibt es frostig.

Starker Schneefall am Montag

In der Nacht auf Montag greift der Südföhn in immer mehr Täler in den Nordalpen durch, dabei treten verbreitet Sturmböen auf. Auch der Südostwind im östlichen Flachland weht öfter stürmisch. Zum Morgen hin setzt im Südwesten Schneefall ein.

Am Montag verstärkt sich der Schneefall in Osttirol und Kärnten zusehends und besonders am Nachmittag schneit es intensiv mit Schwerpunkt in Oberkärnten. Dabei sind in wenigen Stunden große Neuschneemengen möglich. Mit dem einsetzenden Schneefall geht auch der stürmischen Südföhn von Westen her kontinuierlich zu Ende.

Bis zum Abend stürmisch bleibt es nur im östlichen Flachland. Mit dem Föhnende greift der Niederschlag in abgeschwächter auch auf die Nordalpen über, Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 400 und 800 Meter.