Österreicher bauen mobiles Lokal aus Schiffscontainern

Ein komplettes Lokal ist in drei Container gebaut.
Ein komplettes Lokal ist in drei Container gebaut.Roadrunners
Junge Köpfe aus Oberösterreich entwickelten ein Restaurant aus Schiffscontainern. Das spektakuläre PopUp-Projekt eröffnet Angang September in Mondsee.

Corona-Not macht erfinderisch: Fünf innovative Jung-Unternehmer bauten in vier Monaten aus drei Containern ein bewegbares Restaurant: Die Vision vom ersten mobilen Lokal wurde in Mondsee (OÖ) schon fast im Frühjahr Realität – doch die Corona-Pandemie und die abgesagten Events stoppten den Start des kulinarischen Pop-Up-Projekts "Running Jausn". Statt großer Österreich-Tour mit Biertrinken und Speckjause auf dem Running-Sushi-Förderband, stand erst einmal Abwarten und Teetrinken auf dem Programm.

Wirte und Lokal können flexibel sein

Das brachte die Gründer ins Grübeln: "Wir haben die Krise wirklich genutzt und was Großes geschaffen", sagt Gründerin Sandra Huemer im Gespräch mit "Heute" . Als Pop-Up-Location „Road Runners“ startet man neu durch: „Serviert wird am Anfang auch Brettljausn“, kündigte die 32-Jährige an: "Danach können aber Wirte die bewegbare Location einfach mieten. Sie gehen damit in Corona-Zeiten kein großes Risiko ein. Klappt der Plan nicht wie erhofft, kann man schnell wieder ausziehen."

"Formel1-Logistik" sorgt für Speed.

Die Container bieten zusammen Platz für über sechzig Personen. "Mit unserer Logistik können wir wirklich schnell, innerhalb von einem Tag, alles abbauen an einer neuen Location aufbauen."  Die Firma, die den Transport erledigt, ist kein Unbekannter: Das österreichische Unternehmen organisiert auch Ski-Weltcup-Transporte, oder Formel 1-Events. "Sollten Innenräume irgendwann wieder problematisch werden, kann man die Seiten auch komplett öffnen." Kalt wird einem drinnen deswegen aber nicht: "Fußbodenheizung gibt es auch", so die Unternehmerin stolz. Am 2. September startet das Projekt am Mondsee, auch mit Star-Gästen. "Die Terasse, auf der das Lokal aktuell steht, wäre ohne Corona eigentlich als VIP Bereich vom Grand Prix von Monaco in verwendung", so Team-Mitglied Sebastian zu "Heute". Ob ähnliche Promi-Kaliber wie dort, zur Eröffnung nach Mondsee kommen, ist offen.

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