Wintersport

ÖSV-Ass nennt Stockerl-Plan: "Nicht wie Irrer fahren"

Daniel Hemetsberger ist mit dem besten Ergebnis seiner Weltcup-Karriere in die neue Saison gestartet, landet in der Lake-Louise-Abfahrt auf Rang zwei.
Heute Redaktion
26.11.2022, 22:05
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Dabei musste sich der 31-Jährige lediglich dem norwegischem Speed-Spezialisten Aleksander Aamodt Kilde geschlagen geben. Sechs Hundertstelsekunden fehlten zum ersten Sieg des Oberösterreichers, der sich zuletzt in blendender Form präsentierte, dies auch auf dem Abfahrts-Klassiker in Kanada unter Beweis stellte. Hemetsberger riskierte, fuhr mit einer beherzten Fahrt sein bestes Weltcup-Ergebnis ein, landete erst zum zweiten Mal in seiner Karriere auf dem Stockerl. Und etablierte sich plötzlich mitten in der Weltelite. 

"Nicht wie ein Irrer fahren"

Im Ziel verriet der mittlerweile bereits 31-Jährige sein Stockerl-Geheimnis. "Ich wollte Vollgas fahren, das habe ich auch gemacht. Mir war wichtig, dass ich den Fokus finde und nicht wie ein Irrer runterfahre. Wenn ich das schaffe, dann geht es immer gut bei mir", strahlte der Oberösterreicher im "ORF". 

"Es war eine gute Fahrt, ein guter Tag für mich. Ich habe alles rausgehaut. Im Moment stimmt einfach das Skifahren. Und damit bin ich sehr zufrieden", fügte Hemetsberger hinzu. 

"Finde es so groß von den beiden"

Besonders beeindruckt zeigte sich der 31-Jährige auch von seinen Teamkollegen Matthias Mayer, der selbst als Vierter knapp neben das Stockerl fuhr, und Vincent Kriechmayer, der Elfter wurde. "Ich finde es so groß von den beiden: Die gratulieren dir einfach so ehrlich, auch wenn es für sie nicht so gelaufen ist", meinte der Oberösterreicher. 

Mayer patzte im Fallaway, Kriechmayr erwischte im Gleitstück eine Windböe. "Es war aber schon meine Schuld, ich habe im Mittelteil kein gutes Rennen gemacht. Ein paar Passagen waren schon gut. Aber morgen muss ich mich schon ordentlich steigern", blickte Kriechmayr bereits auf den Super-G am Sonntag. In dem auch Hemetsberger wieder ein gefährlicher Außenseiter sein wird. Trotz einer hohen Nummer...

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