"Die Sache ist ein bisserl explodiert. Ich wollte mein Aus erst beim Finale und in Ruhe bekannt geben. Bei Olympia habe ich mich entschieden, dass ich nicht mehr weitermachen werde", meldet sich Puelacher per Zoom aus Oslo.
Auch intern stand das Aus schon länger fest: "Toni Giger und ich hatten ein Gespräch mit viel Diskussionsstoff, danach habe ich ihm gesagt, dass ich meine Tätigkeit mit Ende der Saison beenden werden."
Indirekt bestätigt der Tiroler Meinungsverschiedenheiten mit der sportlichen Spitze: "Es hat immer Meinungen und Diskussionen gegeben. Diese waren aber in der Vergangenheit immer fair."
"Es fällt mir schwer, dass ich aufhöre. Ich glaube es war eine sehr erfolgreiche Zeit hier im Verband. Es ist jetzt aber auch der beste Zeitpunkt für Veränderung in der Mannschaft", so der baldige Ex-Coach.
Seit 2014 war der 57-Jährige Chef-Trainer bei den Herren, "jetzt ist es Zeit für einen frischen Wind. Das wird der Mannschaft dann hoffentlich auch gut tun."