Österreich erlebte erfolgreiche Olympische Winterspiele in Peking. Mit sieben Gold, sieben Silber und vier Bronze landete die Alpenrepublik auf Platz sieben im Medaillenspiegel. Nur ein Mal, 2006 in Turin, war man noch erfolgreicher.
Im ORF verfolgten 5,4 Millionen Zuseher die Sportevents in Peking. Das entspricht 72 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren. Das Interesse war damit etwas höher als an den Winterspielen vor vier Jahren in Pyeongchang. Damals erreichte der ORF 5,3 Millionen Personen bzw. 71 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung.
Meistgesehenes Rennen war eine herbe ÖSV-Pleite - nämlich der zweite Durchgang im Herren-Riesentorlauf. Stefan Brennsteiner und Manuel Feller vergaben mit einem schweren Fehler und einem frühen Ausfall ihre Medaillen-Chance. Wegen Schlechtwetter wurde das Rennen verschoben, 721.000 Zuschauer waren beim Favoritensieg von Marco Odermatt live dabei.
Das Skispringen der Herren auf der Normalschanze (649.000, 46 Prozent Marktanteil), der vierte Lauf beim Einzelrodeln der Männer (616.000, 42 Prozent), das Olympiastudio am 6. Februar (571.000, 40 Prozent), das Skispringen der Herren auf der Großschanze (565.000, 49 Prozent), das Herren-Skispringen Team-Bewerb (516.000, 50 Prozent), die Biathlon-Verfolgung der Damen (483.000, 49 Prozent), der zweite Durchgang im Damen-RTL (480.000, 61 Prozent), der zweite Durchgang im Herren-Slalom (476.000, 70 Prozent) und der Kombi-Slalom der Herren (463.000, 64 Prozent) schafften es ebenfalls in die Top 10.