Die ÖSV-Technikerinnen kämpfen sich von Rennen zu Rennen, der erhoffte Befreiungsschlag blieb bislang aus. ÖSV-Chefin Roswitha Stadlober will aber von der scharfen Kritik nichts wissen.
"Ich möchte mich explizit vor die Damen stellen. Vielleicht muss man da einmal den Druck herausnehmen. Jede kann da wirklich gut runterfahren und das werden sie auch wieder zeigen. Man muss wohl Geduld haben", sagt die Präsidentin vor dem Riesentorlauf am Semmering im ORF.
"Wir befinden uns im ersten Drittel der Saison, die Teilleistungen sind nicht so schlecht. Natürlich sind wir leistungsorientiert, im Gesamten sind wir nicht dort, wo wir hinwollen", gibt auch Stadlober zu.
Die 59-Jährige meint weiter: "Wir arbeiten hart, momentan haben wir es nicht drauf unter die Top drei zu fahren. Natürlich ist der Anspruch höher. Wir drehen an den richtigen Schrauben. Die Schweiz war auch nicht immer so super. Wir sind aber dabei und wir sind guter Dinge, dass wir auf einem guten Weg sind."