Die 31-Jährige hofft, dass die Abfahrtspremiere am Samstag und Sonntag (jeweils um 11:45 Uhr, live in ORF 1) trotz schlechter Wetter-Prognose stattfinden können.
Auf der Monster-Piste "Gran Becca" deckte die Steirerin mit Platz 45 im Training noch nicht alle Karten auf. Trotzdem will sie - mit Extra-Muskelmasse - im Kampf um die Weltcup-Kugeln mitmischen: "Ich weiß, dass ich überall schnell sein kann. Mein Ziel ist es, eine konstante, stabile Saison zu fahren, wenn mir das gelingt, möchte ich auch im Kampf um die Kristallkugel mitmischen."
Die Premiere in Zermatt soll zum Highlight werden. Hütter weiß: "Die Veranstalter hauen sich mächtig rein und sind unglaublich bemüht, dass hier gute und faire Rennen stattfinden können."
Trotzdem kritisiert Hütter die Schweizer. Denn beim Training in Herbst herrschten ganz andere Bedingungen. Beim Blick sagt das ÖSV-Ass: "Wir haben uns nicht willkommen gefühlt."
"Wir hatten vier Tage geplant, sind aber nach dem dritten heimgereist, weil wir keine Möglichkeit gesehen haben, um gut trainieren zu können", ärgert sich Hütter.
Auch den Zeitpunkt für die Rennen am Fuße des Matterhorns sieht die Grazerin kritisch: "Vielleicht ist der November nicht der richtige Zeitpunkt, um dieses Rennen jetzt in den Kalender einzubauen. Aber wir sind hier, um Rennen zu fahren und wollen das Beste herausholen, auch wenn die Umstände schwierig sind."