Vor US-Rennen

ÖSV-Star verblüfft Trainer: "Sehr schnelle Zeiten!"

Mit zwei Abfahrten und einem Super-G startet ab Freitag auch für die Speed-Asse die Weltcup-Saison. Ein ÖSV-Star verblüfft die Trainer mit Top-Zeiten.

Sport Heute
ÖSV-Star verblüfft Trainer: "Sehr schnelle Zeiten!"
Marco Schwarz ist in bemerkenswerter Früform.
gepa

Für die ÖSV-Abfahrer startet in dieser Woche die Speed-Saison. Freitag und Samstag sind in Beaver Creek zwei Abfahrten geplant, am Sonntag ein Super-G auf der "Birds of Prey". Nach den Absagen am Matterhorn scharren die Abfahrer in den Startlöchern.

Die berüchtigte "Birds of Prey" präsentiert sich vor dem ersten Training am Dienstag in perfektem Zustand, ist eisiger und damit noch selektiver als in den vergangenen Jahren.

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    gepa, picturedesk, Instagram

    "Umstellung gelingt mühelos"

    Bei den Trainingsfahrten in Copper Mountain verblüffte ein ÖSV-Athlet die rot-weiß-roten Trainer: Marco Schwarz. 

    "Dem Blacky gelingt die Umstellung von den kurzen Slalom-Ski auf die langen Abfahrts-Latten scheinbar mühelos", erzählt ÖSV-Speedcheftrainer Sepp Brunner im "Blick". "Nur wenige Tage, nachdem er den zweiten Rang beim Weltcup-Slalom in Gurgl eingefahren hat, hat Marco beim Abfahrtstraining in Copper Mountain sehr schnelle Zeiten aufgestellt."

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      Facebook/Anna Veith

      Die Fühform des Allrounders sorgt aber auch für Kopfzerbrechen im ÖSV. Cheftrainer Marko Pfeifer gibt zu, dass der Slalom-Podestplatz in Gurgl für ein Umdenken sorgt.

      "Wir haben in der Saisonvorbereitung beim Blacky den Schwerpunkt auf den Riesenslalom und die Speed-Disziplinen gelegt. Und deshalb bin ich bis Gurgl davon ausgegangen, dass wir ihm in diesem Winter im Slalom die eine oder andere so wichtige Wettkampfpause einräumen können. Aber nachdem er in Gurgl Zweiter geworden ist, werde ich ihn wohl auch bei den restlichen Slaloms einsetzen müssen."

      Schwarz plant ein Monster-Programm. Dass er in allen vier Disziplinen an der Spitze mitfahren kann, schließen Experten aus. "Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass es heute noch möglich ist, dass ein Athlet bei einem Klassiker wie in Wengen oder Kitzbühel am Samstag in der Abfahrt und am Sonntag im Slalom gewinnen kann", sagt der Schweizer Justin Murisier. 

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        red
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