"Wir fahren dorthin, um Medaillen zu holen", sagt ÖSV-Rennläuferin Conny Hütter vor dem Start der Olympischen Spiele in Peking. Mit dem Super-G-Sieg in Garmisch (D) meldete sich die Steirerin am Wochenende rechtzeitig vor dem Start der Spiele zurück.
Hütter hat eine schwierige Zeit hinter sich. Drei Kreuzbandrisse in vier Jahren warfen sie aus der Erfolgsbahn. In dieser Saison zog sich die Speed-Spezialistin eine Lungenquetschung zu, startete zudem mit einem angeknacksten Ellbogen.
Am meisten setzte der Gewinnerin von drei Weltcuprennen aber die Corona-Erkrankung in diesem Winter zu.
„"Da hab ich mich dann gefragt: Geht das wieder weg?"“
"Was mir den Nerv gezogen hat, war Corona. Wenn du dich einfach selbst nicht mehr kennst, dich fühlst, als ob du außerhalb deines Körpers wärst, weil da im Gehirn so ein Nebel ist, dann kriegst du richtig Angst. Da hab ich mich dann gefragt: Geht das wieder weg?", erzählt sie in der "Kleine Zeitung".
Für Olympia ist Hütter positiv. "Ich hoffe, dass ich meinen Plan durchziehe."