ÖVP: "Radweg auf der Wipplingerstraße überdenken"

Olischar auf der Wipplingerstraße (City)
Olischar auf der Wipplingerstraße (City)Denise Auer
Elisabeth Olischar übt Kritik an der Einbahn für Radfahrer. Sie mache nicht mit bei der Schaffung eines künstlichen Staus, so die ÖVP-Klubobfrau.

Mit einem türkisen E-Bike biegt Elisabeth Olischar um die Ecke. Als Treffpunkt hat sich die ÖVP-Klubobfrau die Wipplingerstraße ausgesucht. 2016 wurde dort die Öffnung der Einbahn für Radfahrer von der Stadt durchgeboxt – entgegen den Empfehlungen des ÖAMTC. Kritik übt auch Olischar. "Hier muss sich die Stadt eine Alternative überlegen." Jeder, der dort schon einmal gefahren sei, wisse, dass es abschnittsweise eng werde.

Ich nutze das Treffen und frage Olischar, warum ihre Partei oft den Eindruck erweckt, als stünde sie nur auf der Seite der Autofahrer. "Das stimmt nicht", so Olischar. "Wir haben zwei Dritteln aller Rad-Anträge zugestimmt. Aber wenn es um die Schaffung von künstlichen Staus geht, machen wir nicht mit". Was Wien laut Olischar braucht: "Eine bessere Abstimmung zwischen Öffi- und Verkehrsressort".

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