Die Bezirkskandidaten, die am 29. Jänner 2023 bei der Landtagswahl in NÖ antreten, wurden von der ÖVP bereits vorgestellt, jetzt wurde auch die Landesliste im Parteivorstand abgesegnet.
Wie der Stimmzettel für die Wahlurne aussehen wird, sickerte bereits vor wenigen Tagen durch. Demnach steht Johanna Mikl-Leitner ganz oben, ist Spitzenkandidatin, gefolgt von ihrem Stellvertreter und Landesrat Stephan Pernkopf. Dahinter folgen der jetzige Finanz-Landesrat Ludwig Schleritzko, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Martin Eichtinger, der als Landesrat für die Themen Arbeit, Internationale Beziehungen und Wohnbau zuständig ist, sowie Wirtschafts-Landesrat Jochen Danninger.
Auch die folgenden Plätze belegen keine Unbekannten: Der jetzige Landtags-Präsident Karl Wilfing folgt auf Platz 7, VPNÖ-Manager Bernhard Ebner auf Platz 8. Der Landesleiter der Bergrettung NÖ-Wien, Matthias Cernusca, ist auf Platz 11 gesetzt, Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker findet sich auf Platz 15, Bauernbund NÖ-Direktor Paul Nemecek auf Platz 24, Johannes Pressl, Präsident des NÖ Gemeindebunds, ist auf der Landesliste auf Platz 26 zu finden, Gesundheits-Gewerkschafter Reinhard Waldhör auf Platz 33.
"Die Kandidatinnen und Kandidaten der Volkspartei NÖ zeigen die gesamte Vielfalt des Landes und Breite der Volkspartei NÖ. Wichtig ist, dass im kommenden Wahlkampf nicht weiter Vertrauen in und zwischen den politischen Parteien zerstört wird und wir nach der Wahl so schnell wie möglich zum Miteinander zurückfinden", so Johanna Mikl-Leitner bei der Präsentation. Es ist nicht das erste Mal, dass sie auf einen "sauberen Wahlkampf" pocht.
"Franz Schnabl will die Volkspartei NÖ in Opposition schicken, Udo Landbauer will ebenfalls Landeshauptmann werden. Wir werden die kommenden Wochen alles geben, damit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unser Land in dieser schwierigen Zeit weiter im Miteinander mit allen anderen Parteien führt", so Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.
Die ÖVP schwört sich auf ein "Match Alle gegen uns" und "Blau-gelb oder rot-blau" ein, rechnet damit, dass die Hack'ln tief fliegen. "Wir halten trotz der aufgeheizten Stimmung weiterhin am Miteinander fest, weil es die Leute wollen, dem Land guttut und die Zeit es einfach erfordert", sagt Mikl-Leitner.
"Das Match lautet alle gegen uns. Alle gegen uns – mit allen Mitteln. Anonyme Anzeigen und Anschuldigungen, U-Ausschussladungen, Angriffen auf den Rechnungshof oder den ORF. Das Match lautet: Blau-gelb oder rot-blau. Franz Schnabl will die Volkspartei NÖ in die Opposition schicken, Udo Landbauer will ebenfalls Landeshauptmann werden. Es gibt verschiedene Varianten, wie entweder die NEOS oder die Grünen den Ausschlag für eine Mehrheit gegen die Volkspartei NÖ geben könnten. Das Match lautet aber auch: Johanna Mikl-Leitner, Franz Schnabl oder Udo Landbauer", gibt sich Ebner kampfbereit.
Offizieller Intensiv-Wahlkampf-Auftakt der ÖVP: 9. Jänner, sprich – nach den Weihnachtsferien.