Offenbar keine Bevorzugung durch Behörden

Mit 1,9 Promille wurde Hubert Gorbach am Steuer erwischt und gab den Führerschein ab. Doch es kamen Gerüchte auf, der ehemalige Vizekanzler hätte seine Macht spielen lassen, um die Lenkerlizenz früher wiederzuerlangen. Dies schließt allerdings der Vorarlberger Verkehrslandesrat Karlheinz Rüdisser aus.

Gorbach tappte am 4. Mai in eine Verkehrskontrolle (). Beim "Blasen" wurden dem ehemaligen FPÖ/BZÖ-Politiker 1,9 Promille Alkohol im Blut nachgewiesen. Die Strafbestimmungen sehen bei einem Alkoholgehalt von über 1,6 Promille einen mindestens sechsmonatigen Führerscheinentzug sowie eine Geldstrafe zwischen 1.600 und 5.900 Euro vor.

Der ehemalige Vizekanzler musste zudem zum Amtsarzt sowie eine verkehrspsychologische Untersuchung absolvieren. Nachdem all dies erledigt ist, darf sich Gorbach nun in den kommenden Tagen seinen Schein abholen - keinen Tag früher als das Gesetz vorschreibt, betont Rüdisser. Trotzdem werden alle Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften im Zuge einer Anfrage der Grünen überprüft.

Die Grünen haben diese beantragt, weil es zu Beginn hieß, Gorbach habe bei der Bundeshauptmannschaft interveniert und seinen Führerschein früher als vorgesehen zurückbekommen.

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