Offenbar Wrackteile des vermissten Jets entdeckt

Bild: Laurent ERRERA/Wikipedia/AMSA

Die australischen Behörden haben möglicherweise Spuren der vermissten Boeing der Malaysian Airlines gefunden. Premierminister Tony Abbott sprach am Donnerstag im australischen Parlament von "glaubwürdigen" Informationen, nach denen mittels Satellitentechnik zwei Objekte ausgemacht worden seien, die zu der Flugnummer MH370 gehören könnten.

gehören könnten.

sein könnten. Eines der Teile sei 24 Meter lang, sagte John Young von der australischen Seesicherheitsbehörde (Amsa) am Donnerstag in Canberra. Ein Flugzeug habe die Region bereits überflogen, zunächst aber nichts entdeckt.

Die Sicht in der Region rund 2.500 Kilometer südwestlich von Perth an der australischen Westküste sei schlecht, sagte Young. Die Maschine mit 239 Menschen an Bord war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking verschwunden. Vier Aufklärungsflugzeuge seien bereits im Einsatz, um die Objekte aufzuspüren, sagte Abbott.

Angehörige sind verzweifelt

Die Suche nach Flug MH370, der kurz nach seinem Start in Kuala Lumpur Richtung Peking von den Radarschirmen verschwand, war bisher erfolglos geblieben. Die .

Am Mittwoch stürmten wütende Angehörige chinesischer Passagiere einen Presseraum der malaysischen Behörden in Kuala Lumpur. Etwa eine Handvoll Chinesen stürmte den Pressesaal in einem Hotel in der malaysischen Hauptstadt, wo täglich die Pressekonferenz zu dem Fall stattfindet. Schreiend und weinend enthüllten sie ein Spruchband mit der Forderung "Gebt uns unsere Familien zurück!".

Daten von Flugsimulator gelöscht 

Von dem Flugsimulator, der im Haus des malaysischen Piloten gefunden wurde, wurden nach Angaben der Regierung in Kuala Lumpur Daten gelöscht. Experten versuchen, diese wieder herzustellen. Sowohl im Haus des Flugkapitäns Zaharie Ahmad Shah als auch im Haus von Ko-Pilot Fariq Abdul Hamid hatten Ermittler einen Flugsimulator gefunden.

Weil die Kommunikationssysteme an Bord des vermissten Flugzeugs absichtlich abgeschaltet wurden und offenbar auch bewusst die Flugroute geändert wurde, konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Piloten. US-Präsident Barack Obama sagte dem Fernsehsender KDFW, er gebe der Suche nach der vermissten Maschine "höchste Priorität".

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