Öffi-Kontrolleur hält Abstand nicht ein, trägt Maske...

Bei einer Ticket-Kontrolle in der U1 am Samstag soll sich ein Mitarbeiter der Wiener Linien nicht zu 100 Prozent an die Sicherheitsvorkehrungen gehalten haben.

Samstag, kurz nach 10 Uhr in der U1. Zwei Wiener-Linien-Mitarbeiter kontrollieren in der Garnitur die Tickets der Fahrgäste, die allesamt Nase und Mund bedecken müssen.

"Heute"-Leser Peter K. (Name von der Redaktion geändert) war ohne Fahrschein unterwegs und wurde als Schwarzfahrer ertappt. 105 Euro Strafe. Sein Ärger richtet sich allerdings nicht gegen das Bußgeld, das er an Ort und Stelle mit Bankomatkarte beglich, sondern gegen den Kontrolleur.

"Der Mann hat den Sicherheitsabstand von einem Meter beim Kontrollieren nicht eingehalten", so K. Und: Wie Fotos zeigen, trug der Mitarbeiter der Wiener Linien die Schutzmaske unter der Nase. Hilfreich beim Atmen, nicht ideal bei der Eindämmung einer Pandemie.

"Infektionsrisiko war sehr hoch"

"Als ich ihn auf die falsch sitzende Maske aufmerksam machte, zupfte er sich lediglich an der Nase, korrigierte aber den Sitz nicht", beschreibt der Leser die Situation. Ein Anruf bei der Service-Hotline der Wiener Linien habe kein Ergebnis gebracht.

"Ich bin schwarz gefahren", räumt der Leser ohne Umschweife ein, durch die Situation habe er sich aber gefährdet gefühlt: "Das Infektionsrisiko war sehr hoch."

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