Österreich

Öffi-Überwachung: Das sagen die Linzer Poltiker dazu

Auch Linz-Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) ist jetzt für eine Videoüberwachung in den Öffis. Lesen Sie, was die anderen Parteien dazu sagen.
Heute Redaktion
14.09.2021, 01:26

Lesen Sie, was die anderen Parteien dazu sagen.
Vizebürgermeister Bernahrd Baier (ÖVP): "Die Umsetzung unserer langjährigen Forderung nach Kameras in Linzer Öffis ist ein wichtiger Meilenstein für die Verbesserung der Sicherheit der Linzer Bevölkerung." Dieser sicherheitspolitisch längst überfällige Schritt in Richtung Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln sei nicht nur zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens der Linzer wichtig, sondern spreche auch für die Faktenlage. "Schließlich sind die Strafrechtsdelikte in den Linzer Öffis laut Statistik der Polizei im Vergleichszeitraum Jänner bis August gegenüber dem Vorjahr in Linz um 50 Prozent gestiegen", so Baier.

ÖVP will auch Haltestellen-Kameras

Neben dem Ja zu den Kameras, fordert der Linzer Vizebürgermeister aber auch zusätzlich ein Pilotprojekt an fünf Linzer Brennpunkt-Haltestellen: "Dort wo besonders viele Straftaten verübt werden, soll testweise für ein Jahr eine Videoüberwachung realisiert werden", skizziert Baier seine Vorstellungen für das Pilotprojekt. Nach 12 Monaten sollten dann die Auswirkungen des neuen Sicherheitsinstruments evaluiert werden, so Baier.

FPÖ: "Unser Einsatz hat sich gelohnt!"

Linz-Vize Detlef Wimmer (FPÖ): "Unser jahrelanger Einsatz hat sich auch beim Thema Videoüberwachung gelohnt. Ähnlich wie bei Ordnungsdienst und Bettelverbot, wo eine Verbesserung auch nur Schritt für Schritt über einen längeren Zeitraum möglich war, wird uns nun hier ein Fortschritt für die Sicherheit der Menschen gelingen", zeigt sich FPÖ-Linz-Obmann Vbgm Detlef Wimmer über die intern festgelegte, neue SPÖ-Linie erfreut: „Jetzt geht es darum, keine Alibi-Lösung, sondern eine optimale Umsetzung zu erreichen.“

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