Öffis fahren jetzt überallhin

Von Wasserburg bis Witzendorf: Kleinere Stadtteile St. Pöltens sind ab 2010 an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Das Dörfertaxi Wheeli kommt in alle Ecken, die nicht vom LUP-Bus angefahren werden. Eine Anmeldung ist 30 Minuten vorher notwendig, erklärt Judith Zeidlinger.

In St. Pölten soll der öffentliche Verkehr Vorrang haben. Derzeit beträgt der Anteil knapp zehn Prozent, so Bürgermeister Matthias Stadler. Er stellte am Dienstag das Wheeli, ein Dörfertaxi vor, das ab Jänner das Streckennetz des LUP ergänzt.
Die Fahrt kostet pro Kopf und Zone 2,50 Euro, vor der Fahrt in die Stadt muss aber zwecks Anmeldung zum Telefon gegriffen werden: Tel.: 02742/253545
St. Pölten gibt jährlich 1,8 Millionen Euro für Öffis aus. 1,5 Millionen für den LUP, den Rest für Anrufsammeltaxi, Nachtbus Sternschnuppe sowie Wheeli.
Im Vorjahr wurde mit 3,5 Millionen LUP-Benutzern ein Spitzenwert eingefahren, heuer werden geschätzte vier Millionen Fahrgäste in den Stadtbus steigen. Warum die himmelblauen Flitzer (23 Fahrzeuge, 10 Linien) so oft in fast leerem Zustand gesichtet werden? Dass in Außenbezirken manchmal nur zwei Leute drinnensitzen, passiert in Wien auch. Die Kernzone ist gut ausgelastet, meint der Bürgermeister.
Ein Plus ist aber noch drinnen. Wenn die Benzinpreise steigen, werden plötzlich viel mehr Fahrkarten verkauft, so Franz Gunacker.

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