"Heute" testet neuen Bike-Sharing-Anbieter "ofo"

Ab 27. August kann man die neue Bike-Sharing-Company ofo kostenlos in Wien testen. "Heute"- Praktikantin Pippilotta trat vorab in die Pedale der gelben Fahrräder.

Bike-Sharing ist schon eine tolle Sache! Jedoch ist man durch die fixen Abstellplätze begrenzt. Deswegen hat die chinesische Firma ofo eine neue, effizientere und leichtere Art von Bike-Sharing entwickelt. Ab sofort braucht man sich keine Sorgen um einen Platz bei den Stellplätzen zu machen, denn ofo ist der erste weltweite Bike-Sharing-Anbieter, der stationsfrei ist.

ofo's Konzept

Die 2014 gegründete Firma funktioniert via App und einem "smarten" Schloss. Um Abstellplätze muss man sich keine Sorgen mehr machen, das Leih-Rad kann (fast) überall abgestellt werden.

2014 hat in Peking alles mit einem Projekt an der Universität angefangen: nun sind mehr als 8 Millionen Fahrräder in über 170 Städten in sieben verschiedenen Ländern im Umlauf. 100 Millionen Nutzer sind registriert und 60 Millionen aktive User vorhanden, erklärten die Verantwortlichen am Freitag bei einer Pressekonferenz.

Die Anwendung: ofo-App herunterladen, registrieren, mittels App ein Fahrrad lokalisieren, den QR-Code am Rad scannen und schon gehts los!

Testphase in Leopoldstadt

Am 27. August ist es soweit - die 200 knallgelben ofo-Räder werden verteilt und sind während der 30 Tage langen Probezeit kostenlos zu testen. Allerdings stehen die Räder vorerst nur im zweiten Bezirk in Wien.

Anschließend werden nach der Testphase die Expansionspläne verhandelt und bekanntgegeben. Gratis wird der Rad-Spaß danach auch nicht mehr sein: Pro 30 Minuten werden 50 Cent von der Kreditkarte abgebucht.

Das System

Auf der ofo-App werden dem Benutzer die Räder, die am nähesten sind, via Karte gezeigt. Optimale Parksituationen werden auch angeboten, wodurch Bonuspunkte gesammelt werden können. Wenn man unangemessen parkt oder das Fahrrad beschädigt werden Minuspunkte verteilt. Sobald man null Punkte erreicht, wird man aus dem System "geworfen" und für die Nutzung der ofo-Bikes gesperrt.

Das auf Wien abgestimmte Leihrad-Angebot soll die Auswahl an umweltfreundlichen Transportmitteln jedenfalls erweitern.

Einen Support Center, der täglich von 9 - 18 Uhr verfügbar ist, wird mit eingebunden sein. Die User können über Hotline, Whatsapp oder E-Mail eKontakt aufnehmen.

Die Räder im Test

Praktikantin Pippilotta durfte die Räder testen. Ihr Fazit: Die Handhabung und das Konzept ist eigentlich wirklich einfach gemacht. Man braucht nur ein Handy, genügend Speicherplatz für die App und Internet. Das Schloss ist auch sehr einfach zu betätigen, einfach den Code scannen und – zack – kann man schon losfahren.

Das gelbe Fahrrad ist sehr bequem, der sehr angenehme Sattel ist einstellbar, die Lenker haben eine gute Höhe und Breite. Die drei Gänge sind auch vollkommen angemessen und ausreichend für die Stadt. Das Bike ist durch seinen Aluminium-Rahmen sehr leicht. Es ist das ideale Citybike! (hw)

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