ÖH fordert Geld zurück für das Semesterticket

ÖH-Vorsitzender Mario Hofer fordert eine Lösung für gekaufte Semestertickets.
ÖH-Vorsitzender Mario Hofer fordert eine Lösung für gekaufte Semestertickets.Bild: ÖH

Weil das Sommersemester an der JKU in Linz zum überwiegenden Teil per Fern-Studium absolviert wird, fordert die ÖH nun eine Lösung für erworbene Semestertickets für die Öffis.

Gerade einmal sieben Tage alt war das Semester für die Studentinnen und Studenten an der Johannes Kepler Universität in Linz, als sie nach Hause geschickt wurden.

Das Coronavirus war schuld, dass die Uni geschlossen und die Studentinnen und Studenten von zu Hause aus studieren mussten.

Weil sich aber schon viele für das neue Semester eine Semesterkarte für die Öffis gekauft haben, schaltete sich nun die Studentenvertretung ÖH ein.

"Wir Studenten bleiben hier auf hunderten von Euros für die Tickets sitzen. Der Weg an die Uni hat sich für dieses Semester erübrigt", erklärt der Vorsitzende der ÖH an der Universität Linz, Mario Hofer (AG). "Mehrere hundert Studierende haben sich bereits an uns gewandt, dass sie dringend eine Lösung benötigen."

Erste Gespräche mit Stadt und Land

Man habe deshalb auch schon erste Gespräche mit der Stadt Linz (Linz AG) und dem Land (OÖVV) gehabt. "Es soll eine studentenfreundliche Lösung geben. Das kann ein Ersatz der Kosten oder eine Anrechnung auf das nächste Semester sein", so Hofer. Das Erfreuliche: Sowohl Stadt als auch Land haben sich bereit erklärt, aktiv an einer Lösung arbeiten zu wollen.



"Als ÖH JKU freuen wir uns, dass es hier eine klare Lösungsbereitschaft der Verantwortlichen gibt. Am Ende muss eine konkrete Lösung für die Studierenden stehen, die in der Corona-Krise ohnehin finanziell auf die Probe gestellt werden", so Hofer.

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