Ärger für einen Niederösterreicher: Ohne Abbuchungsauftrag wollte ein Energie-Anbieter einfach vom Konto abbuchen, mahnte daraufhin den Kunden sogar.
Ärger für Wohnungsbesitzer Ernst S. (Name geändert) aus NÖ: Nachdem eine neue Mieterin in sein Apartment in Wien eingezogen war, bekam er eine Rechnung über 32,34 € von „Wien Energie" mit der Ankündigung, den Betrag abzubuchen. „Dabei habe ich niemals eine Abbuchungsberechtigung erteilt, die Rechnungen werden immer per Erlagschein bezahlt", so Ernst S.
Bei einem klärenden Gespräch mit „Wien Energie" entschuldigte sich ein Mitarbeiter des Anbieters und erklärte, den offenen Betrag von 32,34 Euro als Wiedergutmachung nachzulassen.
Mahnspesen von 15 Euro
Intuitiv ließ Ernst S. aber sein Konto für Abbuchungen der „Wien-Energie" sperren, prompt versuchte „Wien-Energie" abzubuchen und schickte in der Folge eine Mahnung über 32,34 € plus 15 € Spesen für den gescheiterten Bankeinzug.
Das sagt "Wien Energie"
Gerhard Mayer von „Wien Energie" bedauert: „Diese Mahnung war ein automatisiertes Schreiben. Dieses Schreiben konnte nicht unterdrückt werden. Es ist aber nicht nachvollziehbar, ob unser Mitarbeiter Herrn S. über dieses automatisierte Schreiben informiert hat. Ist dies nicht passiert, entschuldigen wir uns dafür. Die Abrechnung von 32,34 € und die 15 € haben wir ausgebucht. Das Vertragskonto ist somit ausgeglichen." (Lie)