Wer kann sich noch an den 12. Mai 2021 erinnern? Sicherlich Dominic Thiem, denn da gelang dem Niederösterreicher sein letzter Sieg auf der ATP-Tour. Fast ein Jahr später steht Österreichs Tennis-Star mit der dritten Niederlage seit seinem Comeback mit leeren Händen da.
Während seiner Partie mit Benjamin Bonzi (3:6, 6:7) war Thiem mit sich selbst absolut unzufrieden, fluchte öfters: "Oidaaa! Herst, ich muss nach vorne! Nach vorne!"
In der weiteren Analyse wer er schon ein wenig sachlicher: "Der zweite Satz war eigentlich gut, da waren wieder einige Fortschritte dabei im Gegensatz zu Belgrad. Ich habe auch das Gefühl gehabt, dass ich mit der Vorhand wieder Winner spielen kann, was extrem wichtig war", sagt Thiem nach der Pleite in Estoril.
"Es tut richtig weh, dass ich den zweiten Satz nicht gewonnen habe. Da waren dumme Fehler dabei, teilweise dumme Entscheidungen dabei bei wichtigen Ständen. Aber ja, das ist auch klar mit fehlender Matchpraxis", erklärt Thiem.
"Aber ich denke, dass es relativ normal ist, dass ich noch lange brauche, um mich an das Tempo der Spieler zu gewöhnen", so der 28-Jährige weiter.