Jetzt ist der Katzenjammer groß: Statt der erwarteten Rekord-Wiesn mit mehr als sechs Millionen Besucher, verzeichnet München das besucherärmste Oktoberfest seit 15 Jahren.
Jetzt ist der Katzenjammer groß: Statt der erwarteten Rekord-Wiesn mit mehr als sechs Millionen Besucher verzeichnet München das besucherärmste Oktoberfest seit 15 Jahren.
Terrorangst und schlechtes Wetter haben die Besucherzahlen beim 183. Oktoberfest ordentlich gedrückt. Nur 5,6 Millionen Gäste besuchten heuer die Theresienwiesn in München, lediglich im Jahr 2001 kamen noch weniger Menschen, da zählte der Veranstalter 5,5 Millionen Gäste.
Vor allem die Wirte merkten den drastischen Rückgang, bei Regenwetter waren die Biergärten fast leer, sogar Boxen in den Zelten blieben verwaist, weil viele Firmen ihre Reservierungen stornierten. Auch der Bierkonsum ist im Vergleich zum Vorjahr um rund zwölf bis 15 Prozent eingebrochen.
Weniger Schlägereien, mehr Sexualdelikte
Die Polizei-Bilanz der Wiesn ist weitgehend positiv: Es gab weniger Einsätze, Maßkrugschlägereien und Alko-Fahrten als im Vorjahr. Allerdings gab es in diesem Jahr mehr Sexualdelikte zu verzeichnen.