Öl-Alarm im Schrebergarten

Die ehemalige Deponie, auf der das Wiener Tierschutzhaus in Vösendorf gebaut wurde, ist eine tickende Zeitbombe. Immer öfter brechen am Parkplatz Löcher auf, aus denen ein unappetitliches Öl-Teergemisch quillt. Auch die Kleingärtner auf der anderen Seite der Triesterstraße schlagen jetzt Alarm: Es stinkt nach Öl.

Die Probleme rund um Europas größtes Tierheim reißen nicht ab. Nachdem im April der Parkplatz eingebrochen ist, entstehen immer mehr Löcher, die die Altlasten der ehemaligen Deponie ans Tageslicht befördern.

Betroffen sind aber längst nicht mehr nur die durchschnittlich 1500 Tiere und deren Betreuer, sondern auch Anrainer. Die Kleingärtner sind besorgt. Und das zu recht, denn Bodenproben bestätigten den Verdacht: „Die Schwellenwerte sind teilweise um das Fünfzigfache überschritten“, berichtet Präsidentin Madeleine Petrovic.

„Die Stadt Wien als Eigentümerin muss jetzt endlich aktiv werden“, fordert Geschäftsführerin Elisabeth Thomas.

Astrid Heinz

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