In der Nacht von Freitag auf Samstag begann eine Schiffstankstelle am Handelskai, Höhe Machstraße, plötzlich zu lecken, und Diesel sprudelte in die Donau. Eine "Heute.at"-Leserreporterin war vor Ort, als die ersten Enten sich aus dem Gewässer retteten. Seitdem ist die Feuerwehr mit schwerem Gerät im Einsatz.
In der Nacht von Freitag auf Samstag begann eine Schiffstankstelle am Handelskai, Höhe Machstraße, plötzlich zu lecken, und Diesel sprudelte in die Donau. Eine "Heute.at"-Leserreporterin war vor Ort, als die ersten Enten sich aus dem Gewässer retteten. Seitdem ist die Feuerwehr mit schwerem Gerät im Einsatz.
Bettina Lampel war am Freitagabend gegen 21.30 Uhr an der Donau spazieren, als sie plöztlich auf Höhe Reichsbrücke einen stechenden Geruch bemerkte. Sie hörte auch ein Rauschen und sah, wie eine Fontäne "sicher fünf bis sieben Minuten lang ins Wasser plätscherte". Direkt daneben befindet sich eine Bieberburg, so die besorgte Leserreporterin. Noch während sie aufs Wasser schaute, flüchteten die ersten Enten aus dem Fluss. Obwohl Lampel am Ufer stand, ließen sich die Tiere davon nicht aufhalten.
Noch in der Nacht rückten Feuerwehr und Katastrophenschutz und die MA 45 - Wiener Gewässer - aus. Zuerst wurde der Schiffsverkehr stillgelegt. Danach brachten zwei Feuerwehrboote eine schwimmende Ölsperre an. Damit wird der schwimmende Ölfilm aufgefangen. Das "eingesammelte" Öl-Wasser-Gemisch muss anschließend von der Wasseroberfläche in einen Saugwagen gepumpt werden. Übrig blieben Ölschlieren, denen die Feuerwehr am Samstagnachmittag zu Leibe rückte.