Berg der Götter

Griechische Olymp ist jetzt offiziell UNESCO-Welterbe

Der legendäre Berg der griechischen Götter wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Griechenland spricht von einem historischen Tag.
Newsdesk Heute
27.07.2026, 10:37
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Der Olymp, nach der griechischen Mythologie die Heimat der zwölf olympischen Götter, gehört ab sofort offiziell zum UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe.

Das Welterbekomitee beschloss auf seiner 48. Tagung im südkoreanischen Busan einstimmig, die "Erweiterte Region des Olymp" in die Welterbeliste aufzunehmen.

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Mit der Auszeichnung würdigt die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur den Olymp als Stätte von außergewöhnlichem universellem Wert - sowohl wegen seiner einzigartigen Natur als auch wegen seiner herausragenden Rolle in der Kultur- und Geistesgeschichte.

Wie n-tv berichtet, sprach die griechische Kulturministerin Lina Mendoni von einem "historischen Tag" für Griechenland. Der Welterbe-Titel sei eine internationale Anerkennung für den Schutz und die nachhaltige Bewahrung eines Ortes, der wie kaum ein anderer für die griechische Geschichte und Mythologie stehe.

Heimat von Göttern und seltenen Tieren

Der knapp 3.000 Meter hohe Berg gilt seit Jahrtausenden als mythischer Sitz der Götter. Der Legende nach herrschte dort der "Vater der Götter" Zeus. Die UNESCO begründet die Aufnahme damit, dass sich der Olymp "durch die Schriften von Hesiod und Homer zu einem zentralen Bezugspunkt der griechischen Mythologie im gesamten griechischen und römischen Raum" entwickelte.

Auch ökologisch gehört der Olymp zu den bedeutendsten Landschaften Europas. Das Gebirge beherbergt fast 2000 Pflanzenarten, darunter zahlreiche, die ausschließlich dort vorkommen. Seltene Greifvögel, Braunbären und die größte griechische Population von Wildziegen finden dort einen geschützten Lebensraum.

Millionen für den Schutz

Nach Angaben der griechischen Regierung sollen nun mehr als zehn Millionen Euro in den Schutz der Region, eine bessere Besucherlenkung und eine nachhaltige Entwicklung fließen. Die Bewerbung um den Welterbe-Status war bereits 2014 gestartet. Griechenland verfügt jetzt über insgesamt 21 Welterbestätten, darunter die Akropolis und Delphi.

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