Olympia-Hoffnung Auböck: Sogar Plan für gerissene Hose

Felix Auböck
Felix Auböckpicturedesk.com
Unser erster Medaillen-Tipp! Am Freitag werden die Olympischen Spiele in Tokio eröffnet, bereits am Sonntag könnte Felix Auböck zu Edelmetall kraulen.

Der 1,97 m große Modellathlet tritt dann in seiner Top-Disziplin über 400 m Freistil an. 2020 war er über diese Strecke der Schnellste der Welt. Dafür gab es 1.500 Euro.

Für einen Top-Fußballer nicht der Rede wert, für Auböck Alltag. Einen Einzelsponsor hat er nicht. Der 24-Jährige aus Bad Vöslau überließ für den Olympia-Traum nichts dem Zufall.

Ein Mentaltrainer bereitet ihn seit einem Jahr auch auf Extremsituationen und Stress vor. "Vom verspäteten Bus bis zur gerissen Badehose kurz vor dem Start. Wir entwarfen für alles Lösungen", sagt er.

Berlin, dann Michigan, wo er an der Uni ein Politikstudium abschloss, zuletzt England. Das sind seine Trainingsstationen. Heuer pulverisierte er seine Rekorde über 200, 400 und 800 Meter.

Bei der EM holte er Silber. "Das war ein Meilenstein. Die EM-Zeit wird aber bei Olympia nicht für die Top 5 reichen. Meine Gegner sind jetzt schneller. 15 Leute können hier eine Medaille holen."

Im olympischen Dorf trifft Auböck auch seine Freundin Catie DeLoof, eine US-Schwimmerin. Praktisch: Das ÖOC verlängerte Auböcks Bett auf 2,20 Meter. "Ich habe Glück. Jetzt passe ich problemlos hinein, hängen meine Füße einmal nicht raus."

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