Ganz neue Rolle

Olympia-Ikone denkt nach Karriere-Aus an Rückkehr

Kamil Stoch ist einer der größten Skispringer der letzten Jahre. Erst im März beendete er seine Karriere. Nun sprach er bereits über eine Rückkehr.
Sport Heute
14.05.2026, 14:12
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Stoch ist dreifacher Olympiasieger, zweimaliger Weltmeister und hat insgesamt zehn Medaillen bei Großereignissen ersprungen. Hinzu kommen zwei Siege im Gesamtweltcup, drei Triumphe bei der Vierschanzentournee und stolze 80 Stockerlplätze bei Einzelbewerben im Skisprung-Weltcup. Kurz gesagt: Der Pole ist eine absolute Legende.

Erst mit Saisonende im März hat der bereits 38-Jährige seine lange und erfolgreiche Karriere beendet. Nun gab der Star-Springer Einblicke in die Zeit danach. Und ließ mit überraschenden Ankündigungen aufhorchen. "Es ist anders, als ich es mir vorgestellt hatte", erklärte Stoch gegenüber "RMF FM" über die Zeit nach dem Karriereende. Eigentlich habe Stoch gedacht, er könne in Ruhe abschalten, stattdessen sei er aber mit seiner Frau viel herumgereist, habe sich auch den großen Traum erfüllt, ein Spiel im legendären Stadion an der Anfield Road, der Heimstätte des FC Liverpool, anzuschauen.

Rückkehr in neuer Rolle

Die Sehnsucht nach dem Skisprung-Sport ist aber bereits jetzt groß. Deshalb sprach Stoch bereits über eine Rückkehr – nicht als Sportler und auf jeden Fall auch nicht als Trainer, sondern in einer anderen Rolle. "Ich würde mich gerne stärker engagieren", so Stoch, der betonte: "Ich möchte das Wissen weitergeben."

Für ihn sei also eine Mentorenrolle denkbar. In welcher Form ließ Stoch offen. Er wolle sich aber auch verstärkt in Skisprung-Vereinen engagieren.

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Schon im Vorfeld der letzten Saison hatte der Pole erklärt, nach Olympia 2026 in Cortina abtreten zu wollen. "Ich will es nicht wie Noriaki Kasai machen", hatte Stoch da bereits gelacht. Der Japaner Kasai ist mit 53 Jahren immernoch in der Skisprung-Welt aktiv und war in der letzten Saison sogar im Weltcup im Einsatz.

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