Das brachte den 32-jährigen US-Amerikaner in Zeitnot. Ein kurzer Abstecher in die USA, um bei der Geburt seiner Tochter vor Ort zu sein, war aufgrund der strengen Corona-Vorgaben rund um die Spiele in China unmöglich. Also griff Nordgren auf moderne Medien zurück, verfolgte die Geburt per Video.
"Es war wirklich cool", meinte Nordgren, der die Geburt seiner Tochter einen Tag vor dem Biathlon-Einzelbewerb im Olympischen Dorf von Zhangjiakou mitverfolgte. "Es war wirklich schön, die ganze Zeit mit meiner Frau Caitlin per Video-Chat zu sprechen. Ein wirklich besonderer Tag für unsere Familie", meinte der US-Biathlet.
Die Wetter-Moderatorin vom TV-Sender NBC unterstützte den Biathleten bei dessen Traum von den dritten Olympischen Spielen stets. So meinte Caitlin Nordgren bereits vor Monaten, der geplante Geburtstermin während Olympia sei "kein gutes Timing" gewesen.
Im Biathlon-Einzelbewerb über 20 Kilometer schien Nordgren nicht so recht bei der Sache gewesen zu sein. Mit sieben Schießfehlern wurde der US-Amerikaner nur 87. Danach postete Nordgren ein herziges Posting zur Geburt seiner Tochter: "Ich kann es kaum glauben, wie süß dieses Mädchen ist. Und ich kann es kaum erwarten, nach Hause zu kommen und es zu treffen."