Olympiasieger übergibt sich im Ziel - Rollstuhl nötig

Tritahlon-Olympiasieger Blummenfelt im Ziel völlig erschöpft
Tritahlon-Olympiasieger Blummenfelt im Ziel völlig erschöpftREUTERS
Zuerst siegte er, dann brach er zusammen und musste sich übergeben: Der Norweger Kristian Blummenfelt pumpte sich im Triathlon komplett aus. 

Totale Erschöpfung statt Goldjubel nach dem Herren-Triathlon bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Wegen der großen Hitze startete der Bewerb (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) in Tokio bereits um 6.30 Uhr Ortszeit. Trotzdem hatten viele Athleten mit dem feucht-heißen Klima zu kämpfen. Auch der Sieger Kristian Blummenfelt.

Der Norweger setzte sich beim abschließenden Laufen etwa einen Kilometer vor dem Ziel ab. Dabei powerte er sich dermaßen aus, dass er hinter der Ziellinie zunächst zusammenbrach. Zweimal musste er sich übergeben, dann wurde er im Rollstuhl aus dem Zielbereich gefahren.

Blummenfelt: „Ich wollte eine Medaille, ehrlicherweise Gold. Alles andere wäre eine Enttäuschung gewesen. Daher bin ich einfach extrem erleichtert, die Medaille jetzt um den Hals hängen zu haben.“

Die Österreicher hatten mit den Medaillen nichts zu tun: Lukas Hollaus landete auf dem 34. Platz. Alois Knabl musste mit defektem Rad aufgeben, verletzte sich am Bein, will aber im Mixed starten. 

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