Der Tod von Liam Payne beschäftigt die Öffentlichkeit noch immer. Nun veröffentlicht die britische "Daily Mail" eidesstattliche Aussagen von zwei Escort-Frauen, die den früheren "One Direction"-Star am 16. Oktober 2024 in seinem Hotel getroffen haben wollen.
Dem Bericht zufolge soll Payne die beiden Frauen am Morgen über eine Escort-Plattform kontaktiert und in sein Hotel eingeladen haben. Im Zimmer habe Chaos geherrscht. Laut den Zeuginnen lagen Alufolie mit Drogenresten herum, außerdem habe der Sänger Whisky getrunken.
Nach dem Treffen wollten die Frauen laut ihren Aussagen die vereinbarte Bezahlung von rund 4.300 Euro erhalten. Stattdessen soll Payne die Beherrschung verloren haben. Er habe seine goldene Rolex gegen die Wand geworfen und dabei zerstört. Außerdem soll er mehrfach auf den Fernseher eingeschlagen haben.
Eine der Frauen schildert: "Er machte uns klar, dass er alles zerschlagen könne, weil er wusste, dass er es sich leisten könne."
Anschließend verließen Payne und die beiden Frauen gemeinsam das Hotelzimmer und gingen in die Lobby. Dort habe der Sänger über seinen damals siebenjährigen Sohn Bear gesprochen. "Er erzählte mir, dass er auch einen siebenjährigen Sohn habe und dass Geld ihn nicht glücklich mache."
Wenig später kehrten die Frauen laut ihren Aussagen noch einmal ins Zimmer zurück, weil sie persönliche Gegenstände vergessen hatten. Dabei soll Payne um Verzeihung gebeten haben. "Er zog seine Jacke aus, kniete sich hin und entschuldigte sich bei mir. Er bat uns, zu bleiben, aber wir lehnten ab."
Die Frauen verließen das Hotel laut Bericht kurz vor 16 Uhr. Wenig später traf Paynes Freund Roger Nores ein und sprach mit dem Sänger.
Den Ermittlungen zufolge bewegte sich Payne danach mehrfach zwischen Lobby und Hotelzimmer. Auf Überwachungsvideos soll zu sehen sein, wie Hotelmitarbeiter den stark benommenen Sänger zurück in sein Zimmer bringen.
Aus Sorge um seinen Zustand verständigte der Rezeptionist den Notruf. Wenige Minuten später stürzte Liam Payne vom Balkon seines Hotelzimmers und starb.
Die nun veröffentlichten Aussagen der beiden Frauen gehören laut "Daily Mail" zu den eidesstattlichen Unterlagen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu Paynes Tod.