Onkel (52) soll seine Nichte (8) missbraucht haben

Prozess fand am Gericht in Krems statt.
Prozess fand am Gericht in Krems statt.Daniel Schreiner
Lange hatte ein 52-Jähriger seine Partnerin und die Eltern des Opfers getäuscht, sich als "guter" Onkel verkauft und die unmündige Nichte missbraucht.

Im Sommer 2016 soll der damals 48-Jährige laut Anklage begonnen haben, sich an das damals 12-jährige Mädchen ranzumachen. Der Waldviertler hatte von klein auf Kontakt zu dem Kind und wurde zum „lieben Onkel“. Der Arbeiter erschlich sich das Vertrauen des Kindes und dessen Eltern.

Übergriffe im Wald, Auto, Feld

Den lieben Onkel überkamen aber verbotene Gelüste zu dem heranwachsenden Teenager und diesen ging er letztlich hemmungslos nach – es kam zu sexuellen Übergriffen im Auto, auf dem Feld, am Waldboden, im Stall oder auf dem Hochstand. Erst im Jänner 2018 endeten die Übergriffe. Der Waldviertler wurde angezeigt.

Beim Prozess wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen, somit gab es keine Details oder Aussagen. Das Opfer, jetzt ein Teenager, ist traumatisiert, realisiert erst jetzt, was passiert ist und befindet sich in Psychobehandlung. Die Teenagerin bekam ein Teilschmerzensgeld von 3.000 Euro zugesprochen.

Acht Jahre Haft

Der bislang unbescholtene Waldviertler wurde wegen Missbrauchs einer Unmündigen und Besitz von Kinderpornos zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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