Die Stadtgemeinde hat sich heuer für den Advent etwas Spezielles einfallen lassen: In Kooperation mit der Volksschule haben Kinder Weihnachtsgeschichten geschrieben, 24 davon wurden ausgewählt und sollen nun den Adventkalender in der Alten Post als Video digital vervollständigen. Jeden Tag im Advent wird ein neues Video gepostet.
„Die Musikschule hat uns dafür die Musik komponiert. Ich finde es toll, wie wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagt Strobl. Auch die Eltern haben mitgeholfen: Aufgrund des Lockdowns filmen die Eltern ihre Kinder selbst. So wie die Eltern des neunjährigen Joachim Köck. Er war ganz aufgeregt, dass er seine Geschichte veröffentlichen darf. Professionell bearbeitet, geschnitten und in eine einheitliche Form gebracht, wird der Clip dann durch die Stadtgemeinde. Jeden Tag im Advent wird dann ein Video gepostet – auf der Website der Stadt Melk, in der Cities App und auf Facebook.
Normalerweise tummeln sich zahlreiche Besucher am Adventmarkt in Melk. Doch heuer wird fast alles ins Internet verlegt. Ein paar kleine vorweihnachtliche Schmankerl gibt es aber trotzdem. Über die Melker Cities-App (Download unter citiesapps.com/download) lassen bekannte Melker Persönlichkeiten an ihren weihnachtlichen Gedanken teilhaben. Alle paar Tage wird eine neue Audiodatei ausgesandt – besinnlich, witzig, nachdenklich.
Der Adventkalender in der Alten Post darf natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. Traditionell wird am 1. Advent das erste Fenster erleuchtet und jeden Tag kommt eines dazu. Neu ist auch, dass heuer die Kindergärten mit 24 Bildern die 24 Bäume in der Innenstadt künstlerisch gestalten. Da das Christkind die Wünsche der Kinder heuer nicht persönlich entgegennehmen kann, wird vor dem Rathaus ein Christkindlpostkasten stehen. Dort können die Kinder ihren Wunschzettel einwerfen. Nicht vergessen: Damit das Christkind auch antworten kann, sollte im Kuvert ein ausreichend frankiertes Rücksendekuvert mit der Adresse des Kindes beiliegen.