Die Täter verschickten sogenannte "Phishing-Mails", die Nachrichten von Kreditinstituten täuschend ähnlich sahen. Ein Link brachte Kunden auf falsche Bankseiten im Netz. Dort wurden Zugangscodes ausspioniert. Dann schlugen die Verdächtigen, buchten Geld um und forderten Smash-Codes an. Hierbei wird eine 10-stellige Geheimnummer auf das Handy geschickt. Mit dem "Smash Code" lässt sich dann am Bankomat Geld abheben – ohne Karte und bis zu 400 Euro. Die Betrüger schlugen schon am 9. und 10. Jänner zu.
Bei einer Behebung am 09. Jänner 2017 gegen 16.00 Uhr konnte im Bereich der Pilgramgasse (Margareten) ein Verdächtiger fotografiert werden. Insgesamt erlangten die Täter durch "Pishing-Mails" Zugriff auf 11 Konten und führten von diesen Konten 88 widerrechtliche Transaktionen durch. Der Schaden beträgt über 55.000 Euro!
Wer kennt den Verdächtigen? Hinweise (auch vertraulich) bitte an das Landeskriminalamt Außenstelle Nord unter der Telefonnummer 01-31310-67800.
(pet)