Dürfen berufstätige Eltern jetzt aufatmen? Bildungslandesrätin Doris Hummer verspricht jedenfalls, dass sie auch jenen Gruppen unter die Arme greifen will, die die erforderliche Mindestzahl an Kindern knapp nicht erreichen.
Die Novelle des oö. Kinderbetreuungsgesetzes sollte zu mehr Finanzierungsgerechtigkeit in Kindergärten, Horten und Krabbelstuben führen. Zudem wurden Mindestöffnungszeiten sowie Zu- und Abschläge für längere oder kürzere Öffnungszeiten festgelegt. Allerdings steckt der Teufel im Detail: Die Mindestzahl von zehn Kindern in Kindergärten und Horten sowie sechs in Krabbelstuben wurde in vielen Einrichtungen nicht erreicht. Eltern standen somit vor Betreuungsproblemen am Nachmittag.
Ich will, dass der Landesbeitrag bereits ab sieben beziehungsweise fünf Kindern gewährt wird, sagt Hummer, das soll speziell Berufstätigen entgegenkommen. Nun müsse noch die Landesregierung zustimmen. Zudem werde der Fixbetrag für Krabbelstubengruppen auf 35.000 Euro erhöht, um den Mangel an Plätzen zu beheben. Ebenso soll laut Hummer auch die Sprachförderung in Kindergärten weitergeführt werden.