OÖ-Polizei warnt im Netz vor aggressiven Bibern

Ein Hund musste in Linz nach einem Biber-Angriff eingeschläfert werden.
Ein Hund musste in Linz nach einem Biber-Angriff eingeschläfert werden.Bild: Symbolfoto: LPD Oberösterreich
Dieses Posting ist ein echter Hingucker – die OÖ-Polizei warnt vor aggressiven Bibern in der Donau. Einige Hunde seien schon angegriffen worden.
"#Justin Biber ist Vater" – postete die OÖ-Polizei auf ihrer Facebookseite. Wie auf dem angefügten Video gut zu erkennen ist, handelt es sich aber nicht um den Sänger.

Nein, in diesem Fall geht es tatsächlich um den Nager in unseren Gewässern. Genauer gesagt in der Donau.

Biber verteidigen ihren Nachwuchs



CommentCreated with Sketch.17 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Für alle, die sich nun fragen, was es mit diesem Posting auf sich hat. In den Monaten Mai und Juni kommen die Jungtiere der Nager zur Welt. Die Biber gelten in dieser Zeit als äußerst sensibel, verteidigen ihren Nachwuchs.

Hündin "Rosi" von Polizei-Pressesprecher David Furtner kam noch rechtzeitig davon.
Hündin "Rosi" von Polizei-Pressesprecher David Furtner kam noch rechtzeitig davon.
Aufpassen müssen dabei vor allem die Hunde, die gerne im Wasser herumtoben. In der Vergangenheit ist es schon des öfteren vorgekommen, dass Hunde in Linz von Bibern attackiert und schwer verletzt worden sind.

Ein Hund hat auch fast ein Jahr danach noch immer unter der Attacke zu leiden. Wie aus Polizeikreisen zu hören ist, wurde der Vierbeiner schwerst verletzt, überlebte nur dank einer Notoperation. Noch heute soll er beim Gehen humpeln.

Auch die Hündin von Polizei-Pressesprecher David Furtner, ein Labrador, wurde am Samstag beinahe von einem Biber attackiert.



"Ich war gerade beim Winterhafen mit ihr spazieren. Sie ging zum Abkühlen in die Donau. Plötzlich sah ich den Biber heran schwimmen. Ich habe sie gerade noch rechtzeitig aus dem Wasser geholt", erinnert sich Furtner.

Auch danach habe der Nager noch aufgepasst, bis der Hund letztlich weg war.

"Ich bin mir sicher, dass viele Hundebesitzer nichts davon wissen. Wir wollen mit der Warnung bewirken, das künftig nicht noch weitere Hunde von Bibern angegriffen werden", so Furtner zu "Heute".



(mip)

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